Niederlage bei spannendem Derby  

 

 

 

Ernestiner SV Gotha – Goldbach/Hochheim II  30:31 (15:13)

 

Am Samstag wollte der Ernestiner SV Gotha in seinem 6. Heimspiel den 6. Sieg einfahren. Zu Gast war der Lokalrivale der zweiten Mannschaft von Goldbach / Hochheim. Die Vorzeichen standen bereits vor dem Spiel nicht so gut. Wurde doch für diese Partie jener Schiedsrichter angesetzt, der die Auswärtspartie in Eisenach (ver)pfiff. Das Trainergespann Liening / Harthauß versuchte die Mannschaft entsprechend auf die besondere Art des Schiedsrichters hinzuweisen.

 

Die Gäste aus dem Nessetal kamen besser ins Derby und gingen von Beginn an in Führung. Dem ESV geling es bis zum 5:5 immer wieder auszugleichen. Durch ein 4:1 Lauf der Gäste und eine Zeitstrafe für Köhler setzten sich die Gäste in der 12. Minute auf 6:9 ab. Nach diesem Rückstand lief der ESV Motor durch Tore von Köhler und Kubina richtig heiß und ging beim Stand von 12:11 erstmals in Führung. Wie in bisher jedem Heimspiel gingen die Residenzstädter mit einer Führung in die Halbzeit.  Die zweite Halbzeit fing so an wie der erste Durchgang aufhörte. Mitrovic, Sobanic und Co.  gelang es sich kurz nach der Halbzeit auf 19:14 abzusetzen. Eigenes Unvermögen und stärker werdende Gäste um den Goldbacher Sascha Brühl führten dazu, dass es in der 40. Minute beim Stand von 20:20 wieder komplett ausgeglichen war. Nun war es ein absolut packendes Derby zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Bis zur 58. Minute kam es zu mehreren Führungswechseln, ohne das sich einer der Mannschaften mit mehr als 1 Tor absetzen konnte. Nachdem der eingangserwähnte Schiedsrichter über die ganze Partie auf beiden Seiten einige fragwürdige Entscheidungen traf, pfiff er gerade in der Endphase 2-3 krasse Fehlentscheidungen gegen den ESV. Es war nun schon das zweite Mal, dass jener Schiedsrichter die Gothaer um die Punkte brachte. Bei Äußerungen, wie: „Ich kann euch den nächsten Konter auch einfach wegpfeifen“ muss man sich wirklich fragen, ob es sich hier noch um einen Unparteiischen handelt.  Bei einem solchen Spiel sollte die Entscheidung sportlich fallen und nicht durch den Schiedsrichter. Denn die Zuschauer sahen einen wirklich packenden und sportlichen fairen Fight, bei dem ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen wäre. Der Höhepunkt war dann noch, als Mitrovic in seinem letzten Spiel sachlich fair mit dem Schiedsrichter sprach und dieser ihm ohne Kommentar die Rote Karte gab.

 

 

 

Für die Ernestiner spielten:

 

Seitz, Erlebach – Sobanic 5, Liening 2, Sutor 1, Walger 1, Horeis, Desens, Köhler 9, Kubina 4, Mitrovic 8, Hänsgen