Anfang der 1990er Jahre bildeten die Handballer des SV Chemie Gotha und des SV Eintracht Hochheim die Spielgemeinschaft Gotha/Hochheim. Diese war jahrelang in der Thüringer Oberliga erfolgreich, wurde 1993 sogar Vize-Landesmeister hinter Blau-Weiß Goldbach.

Im Jahr 1998 löste sich die SG Eintracht Gotha/Hochheim auf, bevor der Hochheimer Sportverein mit dem Goldbacher zum SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim fusionierte.

Die Gothaer Handballer übernahmen mit dem SV Chemie den Verbandsligaplatz der Eintracht in der Staffel West. Für die Heimspiele stand die neue Ernestiner Sporthalle zur Verfügung.

Um eine Verbesserung der Kooperation zwischen dem Gothaer Handball-Nachwuchs, der am Gymnasium Ernestinum gefördert wird, und dem Männerbereich zu ermöglichen und dadurch Perspektiven zu schaffen, wechselten die Chemie-Handballer im Juni 2000 zum Ernestiner Sportverein Gotha, mit dem sie zur Saison 2000/01 ihr Debüt in der Verbandsliga, Staffel Ost, gaben.

 
Um den Handballsport in der Region Gotha zu stärken und weiter voranzutreiben, hat man sich im Frühjahr 2012 dazu entschlossen eine Spielgemeinschaft mit dem SV Blau Weiß Goldbach einzugehen. Daraufhin nahm man bis zur Saison 2015/2016 als HSG Go Go Hornets am Spielbetrieb teil.

 

Nach erfolgter Trennung der Spielgemeinschaft spielen die Handballer nun wieder unter dem Stammverein Ernestiner SV Gotha.